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Inhalt: Vorgeschichte Wiedereinstieg in den Polizeidienst Die Entdeckung Der Kontakt zur staatspolizeilichen Abteilung des BMfI Das 1. konspirative Treffen mit der Gruppe "Wilhelm Tell" Die Beauftragung durch das Innenministerium Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB Verdeckte Scheinkäufe JUNGE FREIHEIT - Leserkreis bei der Wiener akademischen Burschenschaft OLYMPIA Burschenschaft OLYMPIA - Der Dr. Erwin Pröll-Schriftsatz OLYMPIA - Sonnwendfeier OLYMPIA - Sonderveranstaltung mit PLO Botschafter und FPÖ Ehrengast JUNGE FREIHEIT - Projekt Deutschlandrundreise JUNGE FREIHEIT - Leserreaktion & Mitarbeit JUNGE FREIHEIT - Der journalistische Auftrag: DAS ANTI-NAZI-CAMP JUNGE FREIHEIT - Leserkreis Graz Die konspirative Wohnung Chiffrierung der Berichte Aktivisten- Gruppengründung in Deutschland Motorrad- veranstaltungen Die Kündigung der Bundespolizeidirektion Wien Alternativangebot mit dem Deutschen Verfassungsschutz Freie Marktwirtschaft zur Terrorismusbe- kämpfung Kontakt mit dem Deutschen Verfassungsschutz Forderung an den Bundesminister Dr. Löschnak Der Versuch mit dem Nachrichtenmagazin PROFIL Gedanken & Fragen Weitere Medien des Journalisten |
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Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB 2
Alfred Warton war längst kein Unbekannter und die VOLKSSOZIALISTISCHE BEWEGUNG behördenbekannt. Das Handbuch des Österreichischen Rechtsextremismus, herausgegeben vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes 1993, das mir als Nachschlagwerk diente, listete Warton beginnend mit dem Jahr 1969. Führte unter anderem seinen Austritt aus der FPÖ an, das Jahr 1980 wo er Bundesparteiobmann der Volkssozialistischen Arbeiter Partei war und wies ihn als Vorsitzenden der Volkssozialistischen Bewegung aus. Im Jahr 1974 war er Bundesparteiobmann der Unabhängigen Rechtspartei und weitere Tätigkeiten begründeten die Ausgangslage, daß Warton sicherlich auch über Kontakte zu unterschiedlichen Personen verfügte, die von weiterführender Hilfe sein könnten. So richtete ich mein Hauptaugenmerk darauf, den Sprung von den Aktivitäten mit der Gruppe Wilhelm Tell zu Warton zu schaffen. Es verging keine Woche als sein Antwortschreiben mit Einladung bei mir eintraf.
Die gestalteten Blätter, insbesondere jenes, welches sich gegen einen EU-Beitritt aussprach, stießen auf Wohlwollen und ich war überzeugt davon, daß G. ihm laufend Bericht erstattete. So empfing er mich mit offenen Armen und stellte mir, den ebenfalls im Buch des Österreichischen Widerstandes angeführten, Mitstreiter Mario Montanaro vor. Warton erläuterte die Strategie und positionierte nachdrücklich G. und seine Gruppe: bei Anwerbetätigkeiten sehr engagiert, aber sonst nur für die mir bereits bekannten Arbeiten verwendbar. Ein perfekt ins Klischee eingefügtes Bild: nach großem Verantwortungsbereich - die Aufgabenstellungen - klingend, für quasi Handlangerdienste einsetzbar, eine treue Seele, leicht zu steuern, bei der Stange zu halten und zu manipulieren. Entsprechend meiner Legende verfügte ich über ein wenig angespartes Geld, befinde mich nicht unter Zeitdruck bei der Suche nach einem neuen Job, sodaß ich über ausreichend Tagesfreizeit verfügte und nicht wirklich Existenzängste haben müßte. Daher war es nicht so relevant, ob er mich bezahlen würde oder nicht, Hauptsache ich kann mich ideologisch mit den Inhalten identifizieren, argumentierte ich mein Unterstützungsangebot. So erläuterte ich die unterschiedlichen Möglichkeiten und gab entsprechend meiner Erfahrung Ratschläge zur Gestaltung der Zeitung "Das Neue Wort".
Wir kamen dann zu den Inhalten und den Zielen die seitens der Organisation verfolgt wurden und vor allem zur Strategie. Die Möglichkeiten in finanzieller und personeller Hinsicht brachten es auf Grund der von Warton gemachten Erfahrungen mit sich, daß sich die Organisation entschied, schwerpunktmäßig in örtlich lokal begrenzten Regionen aktiv zu sein. Die Zielgebiete waren, wie auch schon G. vermeldete, das Weinviertel und Wien. Bei Wien machte man sich gar nicht so große Hoffnungen, da viele Gruppierungen in der Bundeshauptstadt aktiv sind. Aber im Weinviertel versuchte man Mißstände und Benachteiligungen der Bevölkerung aufzuzeigen und gleichsam einer Bürgerliste, durch Medienarbeit zu Punkten. Deklariertes Ziel war es, Bürger unter Zuhilfenahme der eigenen Öffentlichkeitsarbeit zu gewinnen und für Gemeinderatswahlen aufzustellen. Diese Strategie machte Sinn und schien auch durchaus ausführbar. Wenn dann die Hürde in den Gemeinderat zu gelangen - genommen worden war, dann käme der nächste Schritt. Es war die stufenweise Darstellung des beabsichtigten Vorankommens der VSB. Beigestellte Arbeitsbehelfe & -Anleitungen:
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