zum neuen TV-Beitrag von DER GLÖCKEL

zur neuen Publizierung von DER GLÖCKEL


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Inhalt:

Vorwort


Vorgeschichte
Wiedereinstieg in den Polizeidienst
Die Entdeckung
Der Kontakt zur staatspolizeilichen Abteilung des BMfI
Das 1. konspirative Treffen mit der Gruppe "Wilhelm Tell"
Die Beauftragung durch das Innenministerium
Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB
Verdeckte Scheinkäufe
JUNGE FREIHEIT - Leserkreis bei der Wiener akademischen Burschenschaft OLYMPIA
Burschenschaft OLYMPIA - Der Dr. Erwin Pröll-Schriftsatz
OLYMPIA - Sonnwendfeier
OLYMPIA - Sonderveranstaltung mit PLO Botschafter und FPÖ Ehrengast
JUNGE FREIHEIT - Projekt Deutschlandrundreise
JUNGE FREIHEIT - Leserreaktion & Mitarbeit
JUNGE FREIHEIT - Der journalistische Auftrag: DAS ANTI-NAZI-CAMP
JUNGE FREIHEIT - Leserkreis Graz
Die konspirative Wohnung
Chiffrierung der Berichte
Aktivisten-
Gruppengründung in Deutschland

Motorrad-
veranstaltungen

Die Kündigung der Bundespolizeidirektion Wien
Alternativangebot mit dem Deutschen Verfassungsschutz
Freie Marktwirtschaft zur Terrorismusbe-
kämpfung

Kontakt mit dem Deutschen Verfassungsschutz
Forderung an den Bundesminister Dr. Löschnak
Der Versuch mit dem Nachrichtenmagazin PROFIL
Gedanken & Fragen
Weitere Medien des Journalisten

Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB 2

Zur VergrösserungZur Vergrösserung(Zum 1. Teil dieses Kapitels) Nach dem Briefwechsel, erfolgten Telephonanrufen und einem Treffen gab G. dann die Information an das VSB-Büro weiter und Ende März sandte ich an den Verantwortlichen, Ing. Alfred Warton einen persönlichen Brief samt einiger selbst angefertigter Flugblattentwürfe.

Alfred Warton war längst kein Unbekannter und die VOLKSSOZIALISTISCHE BEWEGUNG behördenbekannt. Das Handbuch des Österreichischen Rechtsextremismus, herausgegeben vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes 1993, das mir als Nachschlagwerk diente, listete Warton beginnend mit dem Jahr 1969. Führte unter anderem seinen Austritt aus der FPÖ an, das Jahr 1980 wo er Bundesparteiobmann der Volkssozialistischen Arbeiter Partei war und wies ihn als Vorsitzenden der Volkssozialistischen Bewegung aus. Im Jahr 1974 war er Bundesparteiobmann der Unabhängigen Rechtspartei und weitere Tätigkeiten begründeten die Ausgangslage, daß Warton sicherlich auch über Kontakte zu unterschiedlichen Personen verfügte, die von weiterführender Hilfe sein könnten. So richtete ich mein Hauptaugenmerk darauf, den Sprung von den Aktivitäten mit der Gruppe Wilhelm Tell zu Warton zu schaffen. Es verging keine Woche als sein Antwortschreiben mit Einladung bei mir eintraf.

Die gestalteten Blätter, insbesondere jenes, welches sich gegen einen EU-Beitritt aussprach, stießen auf Wohlwollen und ich war überzeugt davon, daß G. ihm laufend Bericht erstattete. So empfing er mich mit offenen Armen und stellte mir, den ebenfalls im Buch des Österreichischen Widerstandes angeführten, Mitstreiter Mario Montanaro vor. Warton erläuterte die Strategie und positionierte nachdrücklich G. und seine Gruppe: bei Anwerbetätigkeiten sehr engagiert, aber sonst nur für die mir bereits bekannten Arbeiten verwendbar.

Ein perfekt ins Klischee eingefügtes Bild: nach großem Verantwortungsbereich - die Aufgabenstellungen - klingend, für quasi Handlangerdienste einsetzbar, eine treue Seele, leicht zu steuern, bei der Stange zu halten und zu manipulieren. Entsprechend meiner Legende verfügte ich über ein wenig angespartes Geld, befinde mich nicht unter Zeitdruck bei der Suche nach einem neuen Job, sodaß ich über ausreichend Tagesfreizeit verfügte und nicht wirklich Existenzängste haben müßte. Daher war es nicht so relevant, ob er mich bezahlen würde oder nicht, Hauptsache ich kann mich ideologisch mit den Inhalten identifizieren, argumentierte ich mein Unterstützungsangebot. So erläuterte ich die unterschiedlichen Möglichkeiten und gab entsprechend meiner Erfahrung Ratschläge zur Gestaltung der Zeitung "Das Neue Wort".

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Das Resultat meiner ehrenamtlichen Arbeit bei der Organisation

Wir kamen dann zu den Inhalten und den Zielen die seitens der Organisation verfolgt wurden und vor allem zur Strategie. Die Möglichkeiten in finanzieller und personeller Hinsicht brachten es auf Grund der von Warton gemachten Erfahrungen mit sich, daß sich die Organisation entschied, schwerpunktmäßig in örtlich lokal begrenzten Regionen aktiv zu sein. Die Zielgebiete waren, wie auch schon G. vermeldete, das Weinviertel und Wien. Bei Wien machte man sich gar nicht so große Hoffnungen, da viele Gruppierungen in der Bundeshauptstadt aktiv sind. Aber im Weinviertel versuchte man Mißstände und Benachteiligungen der Bevölkerung aufzuzeigen und gleichsam einer Bürgerliste, durch Medienarbeit zu Punkten. Deklariertes Ziel war es, Bürger unter Zuhilfenahme der eigenen Öffentlichkeitsarbeit zu gewinnen und für Gemeinderatswahlen aufzustellen. Diese Strategie machte Sinn und schien auch durchaus ausführbar. Wenn dann die Hürde in den Gemeinderat zu gelangen - genommen worden war, dann käme der nächste Schritt. Es war die stufenweise Darstellung des beabsichtigten Vorankommens der VSB.

Beigestellte Arbeitsbehelfe & -Anleitungen:

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v.li.n.re.: Zeitungsartikel des "Rundblick", Ausgabe 7/93 - Nachricht von Warton - Verteiler und Inhalte

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