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Inhalt: Vorgeschichte Wiedereinstieg in den Polizeidienst Die Entdeckung Der Kontakt zur staatspolizeilichen Abteilung des BMfI Das 1. konspirative Treffen mit der Gruppe "Wilhelm Tell" Die Beauftragung durch das Innenministerium Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB Verdeckte Scheinkäufe JUNGE FREIHEIT - Leserkreis bei der Wiener akademischen Burschenschaft OLYMPIA Burschenschaft OLYMPIA - Der Dr. Erwin Pröll-Schriftsatz OLYMPIA - Sonnwendfeier OLYMPIA - Sonderveranstaltung mit PLO Botschafter und FPÖ Ehrengast JUNGE FREIHEIT - Projekt Deutschlandrundreise JUNGE FREIHEIT - Leserreaktion & Mitarbeit JUNGE FREIHEIT - Der journalistische Auftrag: DAS ANTI-NAZI-CAMP JUNGE FREIHEIT - Leserkreis Graz Die konspirative Wohnung Chiffrierung der Berichte Aktivisten- Gruppengründung in Deutschland Motorrad- veranstaltungen Die Kündigung der Bundespolizeidirektion Wien Alternativangebot mit dem Deutschen Verfassungsschutz Freie Marktwirtschaft zur Terrorismusbe- kämpfung Kontakt mit dem Deutschen Verfassungsschutz Forderung an den Bundesminister Dr. Löschnak Der Versuch mit dem Nachrichtenmagazin PROFIL Gedanken & Fragen Weitere Medien des Journalisten |
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Der Kontakt zur staatspolizeilichen Abteilung des Bundesministeriums für InneresDen Dienstweg also mißachtend, vor allem wegen der ideologischen Einstellung der "Kollegen" und der vielleicht doch möglichen Brisanz, verfaßte ich eine Meldung, die ich direkt an das Bundesministerium für Inneres, der Gruppe II/C, den Leiter der staatspolizeilichen Abteilung, Herrn Dr. Kessler am 11.2.1994 richtete. Zuvor nahm ich fernmündlich mit Dr. Kessler Kontakt auf und ersuchte wegen dem Sachverhalt, den ich jedoch am Telephon nur skizzierte, um ein persönliches Gespräch.
Bei dem Treffen präsentierte sich Kessler mir gegenüber als sympathischer und weltoffener Mensch der über Kompetenz verfügte. Unser Gespräch umfaßte bei weitem mehr als nur den thematischen Grund der Zusammenkunft und seine Offenheit über Weltanschauungsfragen verblüffte mich ein wenig. So auch im Bezug auf die dienstversehenden Kollegen an vorderster Front wo er anmerkte: "Ja glauben Sie tatsächlich, daß wir Beamte brauchen können, die mitdenken? - das System würde zusammenbrechen." Eine Aussage die ich mir einprägte. Kessler war bestrebt sich ein Bild von seinem Gegenüber zu machen und fragte auch nach meinen Wahrnehmungen innerhalb der WEGA und in weiterer Folge zog er den damaligen Leiter der Einsatzgruppe zur Bekämpfung des Terrorismus, (EBT) Herrn Mag. Dick hinzu. Gemeinsam wurde das Thema um das Inserat „Der Wende“ erörtert und nach Beratung wandte sich Kessler dann zu Dick und sagte: "Na lassen wir ihn das Treffen durchführen?", worauf Dick bejahend nickte. Von den eigenen Kräften der EBT sollte es observiert werden. Man ging grundsätzlich davon aus, daß es sich um eine rechtsorientierte Gruppierung handeln könnte und jegliche Chance im Hinblick auf die Briefbombenattentate sollte genutzt werden. Vielleicht war es möglich über diesen Kontakt, der über Initiative der „anderen“ Seite gestartet wurde, neue Zugänge in die Szene zu bekommen. Für das bevorstehende konspirative Treffen mit der Zielperson (ZP) entschloß man sich eine Verkabelung von mir vorzunehmen (Versehung mit Aufzeichnungsgeräten). Aus einer grundsätzlichen taktischen Einstellung meinerseits lehnte ich diese Maßnahme ab und war froh darüber, daß man meiner Argumentation folgte. Es erschien mir bemerkenswert, daß Kessler mir gegenüber äußerte, daß ich von nun an für ihn nur noch Karl Dangl sei und alle Berichte ausschließlich an ihn direkt und an Dick zu richten seien. Eine Unterfertigung der Meldungen sei keinesfalls vorzunehmen.
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