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Inhalt: Vorgeschichte Wiedereinstieg in den Polizeidienst Die Entdeckung Der Kontakt zur staatspolizeilichen Abteilung des BMfI Das 1. konspirative Treffen mit der Gruppe "Wilhelm Tell" Die Beauftragung durch das Innenministerium Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB Verdeckte Scheinkäufe JUNGE FREIHEIT - Leserkreis bei der Wiener akademischen Burschenschaft OLYMPIA Burschenschaft OLYMPIA - Der Dr. Erwin Pröll-Schriftsatz OLYMPIA - Sonnwendfeier OLYMPIA - Sonderveranstaltung mit PLO Botschafter und FPÖ Ehrengast JUNGE FREIHEIT - Projekt Deutschlandrundreise JUNGE FREIHEIT - Leserreaktion & Mitarbeit JUNGE FREIHEIT - Der journalistische Auftrag: DAS ANTI-NAZI-CAMP JUNGE FREIHEIT - Leserkreis Graz Die konspirative Wohnung Chiffrierung der Berichte Aktivisten- Gruppengründung in Deutschland Motorrad- veranstaltungen Die Kündigung der Bundespolizeidirektion Wien Alternativangebot mit dem Deutschen Verfassungsschutz Freie Marktwirtschaft zur Terrorismusbe- kämpfung Kontakt mit dem Deutschen Verfassungsschutz Forderung an den Bundesminister Dr. Löschnak Der Versuch mit dem Nachrichtenmagazin PROFIL Gedanken & Fragen Weitere Medien des Journalisten |
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JUNGE FREIHEIT - Der journalistische Auftrag: Das ANTI-NAZI-CAMPDer Zufall wollte es dann, daß ich auf der Straße in Wien eine "wilde" Plakatierung wahrnahm. Unter dem Titel ANTI-NAZI-CAMP vom 13.-20.8. in Bayern war folgender Text zu lesen: Interessierst du dich wie in Rostock Antifaschisten gegen Nazis mobilisieren? Interessierst du dich wie in London Nazis aus einem Bezirk vertrieben wurden? Dann bist du beim Camp richtig. 2000 Jugendliche aus 20 Ländern Europas werden 1 Woche lang Erfahrungen im antifaschistischen Kampf austauschen, aktuelle Themen diskutieren, Workshops machen ... Als Veranstalter beziehungsweise Mitveranstalter war das Antifaschistische Komitee in Wien angeführt. Interessenten sollten den Betrag von nunmehr umgerechnet 218.- Euro (3.000.- öS) auf das ausgewiesene Konto einzahlen. Da kam mir die Idee, Dieter Stein sofort telephonisch zu kontaktieren und ihm anzubieten als Teilnehmer unter Heranziehung eines falschen Namens mich dort anzumelden und in Folge in seiner Zeitung über das ANTI-NAZI-CAMP zu berichten. Das müßte doch ein Knüller sein über einer Veranstaltung der "Gegenseite" eine Reportage zu veröffentlichen. Dieter, wir waren nach dem Telephonat per Du, ersuchte mich um die genauen Angaben, die ich ihm dann per Fax übermittelte. Der Brief an Stein und das Protokoll der Faxübertragung an JUNGE FREIHEIT Nachdem Stein von dieser Planung beeindruckt war und wir nochmals telephonierten und Details auch wegen der photographischen Aufnahmen erörterten, erteilte er mir seine Zusage. Die Kosten für das Camp würden von der Zeitung übernommen werden und das Honorar sollte nach Vorliegen des Berichtes, der in Teile für mehrere Ausgaben gesplittert werden würde, festgelegt werden. Diese Zusage veranlaßte mich, die Zahlung, die auch die gleichzeitige Anmeldung beinhaltete, unter dem falschen Namen Peter Hoffmann vorzunehmen. Unmittelbar darauf begann ich die Legende für Hoffmann zusammenzustellen und Papiere lautend auf diesen Namen zu fertigen.
Zu einer Teilnahme ab 13. August kam es dann in Folge der Einstellung der verdeckten Ermittlungen jedoch nicht mehr.
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