|
Inhalt: Vorgeschichte Wiedereinstieg in den Polizeidienst Die Entdeckung Der Kontakt zur staatspolizeilichen Abteilung des BMfI Das 1. konspirative Treffen mit der Gruppe "Wilhelm Tell" Die Beauftragung durch das Innenministerium Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB Verdeckte Scheinkäufe JUNGE FREIHEIT - Leserkreis bei der Wiener akademischen Burschenschaft OLYMPIA Burschenschaft OLYMPIA - Der Dr. Erwin Pröll-Schriftsatz OLYMPIA - Sonnwendfeier OLYMPIA - Sonderveranstaltung mit PLO Botschafter und FPÖ Ehrengast JUNGE FREIHEIT - Projekt Deutschlandrundreise JUNGE FREIHEIT - Leserreaktion & Mitarbeit JUNGE FREIHEIT - Der journalistische Auftrag: DAS ANTI-NAZI-CAMP JUNGE FREIHEIT - Leserkreis Graz Die konspirative Wohnung Chiffrierung der Berichte Aktivisten- Gruppengründung in Deutschland Motorrad- veranstaltungen Die Kündigung der Bundespolizeidirektion Wien Alternativangebot mit dem Deutschen Verfassungsschutz Freie Marktwirtschaft zur Terrorismusbe- kämpfung Kontakt mit dem Deutschen Verfassungsschutz Forderung an den Bundesminister Dr. Löschnak Der Versuch mit dem Nachrichtenmagazin PROFIL Gedanken & Fragen Weitere Medien des Journalisten |
|
Die EntdeckungWegen eines anderen Themas, zu dem ich in den 80er Jahren bereits Recherchen angestellt hatte, durchstreifte ich in unterschiedlichen Zeitungen, die Gratis-Privat-Inserate. In der Ausgabe des BAZAR, vom 3.2.1994 auf Seite 78 befand sich unter der Rubrik: "Partner, Teams & Klubs" das Inserat mit folgendem Inhalt: "Wer will die Wende?" unter Beifügung von 2 unterschiedlichen Postfachadressen - einer in Wien und einer in Niederösterreich.
Einen mir aus meiner Dienstzeit aus den 80er Jahren bekannten, dienstführenden Kollegen der WEGA informierte ich vertraulich über die Erkenntnisse und sprach mit ihm auch wegen der Wahrnehmungen auf die verbreitete rassistische Einstellung der Kollegenschaft. Die Struktur des Behördenapparates erfordert die Einhaltung des Dienstweges. Streng nach Vorschrift hätte ich vielleicht schon nach Lesen des Inserates eine Wahrnehmungsmeldung via der eigenen Dienststelle verfassen müssen oder spätestens nach Erhalt des Antwortschreibens. Am Dienstweg wäre sie dann weitergeleitet worden und wer weiß schon, wo gelandet? Doch die Vorstellung, daß vielleicht mehr als nur Floskeln hinter dem Brief stehen würden, machte mich neugierig und das Gesamtbild war ein Indiz für meine Einschätzung.
Copyright Walter Egon Glöckel 2007 - alle Rechte vorbehalten |
||