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Inhalt:

Vorwort


Vorgeschichte
Wiedereinstieg in den Polizeidienst
Die Entdeckung
Der Kontakt zur staatspolizeilichen Abteilung des BMfI
Das 1. konspirative Treffen mit der Gruppe "Wilhelm Tell"
Die Beauftragung durch das Innenministerium
Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB
Verdeckte Scheinkäufe
JUNGE FREIHEIT - Leserkreis bei der Wiener akademischen Burschenschaft OLYMPIA
Burschenschaft OLYMPIA - Der Dr. Erwin Pröll-Schriftsatz
OLYMPIA - Sonnwendfeier
OLYMPIA - Sonderveranstaltung mit PLO Botschafter und FPÖ Ehrengast
JUNGE FREIHEIT - Projekt Deutschlandrundreise
JUNGE FREIHEIT - Leserreaktion & Mitarbeit
JUNGE FREIHEIT - Der journalistische Auftrag: DAS ANTI-NAZI-CAMP
JUNGE FREIHEIT - Leserkreis Graz
Die konspirative Wohnung
Chiffrierung der Berichte
Aktivisten-
Gruppengründung in Deutschland

Motorrad-
veranstaltungen

Die Kündigung der Bundespolizeidirektion Wien
Alternativangebot mit dem Deutschen Verfassungsschutz
Freie Marktwirtschaft zur Terrorismusbe-
kämpfung

Kontakt mit dem Deutschen Verfassungsschutz
Forderung an den Bundesminister Dr. Löschnak
Der Versuch mit dem Nachrichtenmagazin PROFIL
Gedanken & Fragen
Weitere Medien des Journalisten

Chiffrierung der Berichte

Faksimile eines Berichtes
Faksimlie eines Berichtes unter Heranziehung einer Codierung nach RAF-Muster

Ein anderes Problem auf so kleinen Raum stellte für mich die Aufbewahrung und Bearbeitung der Berichte dar. Bis zur Anmietung der Deckwohnung schrieb ich oftmals unterwegs die Meldungen. Andererseits wurde die Bearbeitung derer durch meinen in der Deckwohnung aufgestellten Computer wesentlich erleichtert. Vorerst verwendete ich für Namen und Daten ein Symbolschriftbild, eines allgemein in Verwendung stehenden Anwenderprogramms. Als die Berichtinhalte jedoch sensibler wurden, fiel mir auf der Suche nach der Lösung dieser Aufgabenstellung wieder eine Unterlage ein, die mir ein Kollege des deutschen Verfassungsschutzes während eines Seminars über internationalen Terrorismus 1984 übergab. Es handelte sich um das damals, als amtlich geheimgehalten deklarierte, Ausbildungsbuch für RAF-Angehörige. Ich konnte mich erinnern, daß darin Anleitungsmöglichkeiten angeführt waren wie mit eigentlich sehr einfachen Mitteln ein Chiffrierungscode erstellt werden konnte. So las ich nach und tatsächlich war es mir damit möglich mit einer selbst erstellten Tabelle auf ganz einfache Art und Weise die Berichte zu codieren.

Zur Vergrösserung
Anleitung über Chiffrierung aus dem RAF-Handbuch

Bei einem Kontakt mit meinem Verbindungsmann Koller erzählte ich ihm von dieser Option und er erklärte sich mit dieser Vorgangsweise der Berichtlegung einverstanden. So fertigte ich den Code und übergab ihm dann die Tabelle mit dem es ihm möglich war, die Texte, die nur noch aus einer Zahlenkette bestand, umzuschreiben und somit inhaltlich lesbar zumachen. Zwischen den einzelnen Treffen räumte mir die rar möbliert eingerichtete Wohnung nicht viele Versteckmöglichkeiten ein. Ich bediente mich eines "Klassikers" und rollte die Berichte bis zur Übermittlung an Koller zusammen und schob sie in die Kleiderbügelstange des Einbauschrankes.

Copyright by Walter Egon Glöckel 2007 - alle Rechte vorbehalten

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