|
Inhalt: Vorgeschichte Wiedereinstieg in den Polizeidienst Die Entdeckung Der Kontakt zur staatspolizeilichen Abteilung des BMfI Das 1. konspirative Treffen mit der Gruppe "Wilhelm Tell" Die Beauftragung durch das Innenministerium Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB Verdeckte Scheinkäufe JUNGE FREIHEIT - Leserkreis bei der Wiener akademischen Burschenschaft OLYMPIA Burschenschaft OLYMPIA - Der Dr. Erwin Pröll-Schriftsatz OLYMPIA - Sonnwendfeier OLYMPIA - Sonderveranstaltung mit PLO Botschafter und FPÖ Ehrengast JUNGE FREIHEIT - Projekt Deutschlandrundreise JUNGE FREIHEIT - Leserreaktion & Mitarbeit JUNGE FREIHEIT - Der journalistische Auftrag: DAS ANTI-NAZI-CAMP JUNGE FREIHEIT - Leserkreis Graz Die konspirative Wohnung Chiffrierung der Berichte Aktivisten- Gruppengründung in Deutschland Motorrad- veranstaltungen Die Kündigung der Bundespolizeidirektion Wien Alternativangebot mit dem Deutschen Verfassungsschutz Freie Marktwirtschaft zur Terrorismusbe- kämpfung Kontakt mit dem Deutschen Verfassungsschutz Forderung an den Bundesminister Dr. Löschnak Der Versuch mit dem Nachrichtenmagazin PROFIL Gedanken & Fragen Weitere Medien des Journalisten |
|
Forderung an Bundesminister Dr. LöschnakIm Jahre 1995 entschloß ich mich dazu, einen letzten Anlauf zu nehmen um wenigstens die Ausgaben der verdeckten Ermittlungen zurückerstattet zu bekommen. Daß das Innenministerium kein geeigneter Ansprechpartner war, war aus meinen Erfahrungen resultierend, ein logischer Faktor. Jetzt kann nur noch der politisch tätige Ressortleiter vielleicht etwas bewirken. So richtete ich an den damaligen Bundesminister für Inneres, Dr. Löschnak einen Brief, den ich mit einem Rückschein versah und abschickte. Ich war neugierig in welcher Form der Minister antworten würde und was gegebenenfalls bei seinen internen Recherchen herauskommen würde. Dr. Löschnak´s Rücktritt vom Amt als Innenminister wurde kurz nachdem ich mein Schreiben an ihn gerichtet hatte in den Medien verlautbart. Mir antwortete kein Minister, sondern unter der Titulierung "Forderung von öS 184.000.- für angeblichen VE-Einsatz für die EBT" das Innenministerium.
1:1 Abschrift des Schreibens vom Bundesministerium für Inneres: "Das BMI ist nach interner Prüfung Ihrer Eingabe vom 12.03.1995 zu dem Ergebnis gekommen, daß Ihre Forderung von etwa öS 184.000.- (Anm.: DM 26.285.- Euro 13.371,80) als Aufwandsentschädigung für verdeckte Ermittlungen nicht zu Recht besteht. Sie wurden zur Tätigung von Ausgaben in dieser Höhe von der Gruppe II/C weder veranlaßt, noch beauftragt. Sie haben diese Aufwendungen vielmehr ohne vorherige Absprache mit der Gruppe II/C nach eigenen Gutdünken getätigt, obwohl sie mehrfach auf den finanziellen Rahmen Ihrer Tätigkeit aufmerksam gemacht wurden. Das BMI sieht sich somit nicht veranlaßt, Ihre Forderung anzuerkennen. Für den Bundesminister HR Mag. Mastalier" Das Bundesministerium für Inneres, die Republik Österreich spricht von einem "finanziellen Rahmen" - woraus dieser bestanden hat, kann meinerseits nicht beantwortet werden. Denn tatsächlich erfolgte beispielsweise die Anmietung der konspirativen Wohnung oder auch kein einzig verdeckt geführter Scheinkauf, ohne zuvor das Einverständnis und die Höhe der Geldausgaben mit dem Verbindungsmann Koller abgesprochen zu haben. Tatsächlich erhielt ich keinen Groschen refundiert.
Copyright by Walter Egon Glöckel 2007 - alle Rechte vorbehalten |
||