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Inhalt: Vorgeschichte Wiedereinstieg in den Polizeidienst Die Entdeckung Der Kontakt zur staatspolizeilichen Abteilung des BMfI Das 1. konspirative Treffen mit der Gruppe "Wilhelm Tell" Die Beauftragung durch das Innenministerium Die "Volkssozialistische Bewegung" - VSB Verdeckte Scheinkäufe JUNGE FREIHEIT - Leserkreis bei der Wiener akademischen Burschenschaft OLYMPIA Burschenschaft OLYMPIA - Der Dr. Erwin Pröll-Schriftsatz OLYMPIA - Sonnwendfeier OLYMPIA - Sonderveranstaltung mit PLO Botschafter und FPÖ Ehrengast JUNGE FREIHEIT - Projekt Deutschlandrundreise JUNGE FREIHEIT - Leserreaktion & Mitarbeit JUNGE FREIHEIT - Der journalistische Auftrag: DAS ANTI-NAZI-CAMP JUNGE FREIHEIT - Leserkreis Graz Die konspirative Wohnung Chiffrierung der Berichte Aktivisten- Gruppengründung in Deutschland Motorrad- veranstaltungen Die Kündigung der Bundespolizeidirektion Wien Alternativangebot mit dem Deutschen Verfassungsschutz Freie Marktwirtschaft zur Terrorismusbe- kämpfung Kontakt mit dem Deutschen Verfassungsschutz Forderung an den Bundesminister Dr. Löschnak Der Versuch mit dem Nachrichtenmagazin PROFIL Gedanken & Fragen Weitere Medien des Journalisten |
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Die Beauftragung durch das InnenministeriumSchon während der Bearbeitung des Falles erklärte mir Kessler wie in Folge eine Zuteilung zur EBT vor sich gehen sollte. Augenmerk wurde darauf gelegt, daß ich keinesfalls direkt von der WEGA zugeteilt werden dürfte. Es sollte eine Versetzung am Besten von einem Schreibtischposten im Generalinspektorat vorgenommen werden und von dort dann die Dienstzuteilung erfolgen. Viel zu unsicher und zu auffällig wäre der direkte Weg, der gerade bei dieser Dienststelle zu viele Fragen aufwerfen würde, seiner Ansicht nach gewesen. Mir wurde dann der Verbindungsmann Koller, Angehöriger der EBT, zugewiesen. Auf Grund der sensiblen Thematik fragte ich nach, wer denn aller künftig Zugang zu den Unterlagen haben werde, worauf mir zugesichert wurde, daß dies nur die drei Personen, Kessler, Dick und Koller sein würden. Die Akten würden verläßlich unter Verschluß stehen und keine weiteren Personen Zugang haben. Es erfolgte die Anweisung strikte Geheimhaltung auch gegenüber der eigenen Dienststelle zu bewahren. Der Arbeitsauftrag wurde klar definiert in diese Gruppe zu infiltrieren und die Kontakte auf die rechtsorientierte Szenerie auszuweiten und zu intensivieren. In Folge eine verdeckte Wohnung anzumieten, der Informationsaustausch und alle finanziellen Belange unter vorheriger Absprache sollen über den Verbindungsmann Koller laufen. Was die Bewaffnung betraf so meinte Koller bei einem späteren Treffen, daß eine ungestempelte Waffe notwendig sei. Ich berichtete ihm, daß ich Zugang habe zu einer Faustfeuerwaffe die importiert wurde und die über keine österreichische Stanzung verfügt. Sofern er einverstanden sei, könnte ich diese für den Einsatz verwenden und so nahmen die Ereignisse ihren Lauf. Abwechselnd als Inspektor Glöckel bei der WEGA ging ich meinem Dienst nach und schlüpfte nach Dienstende in die Rolle des Karl Dangl und paßte mein Aussehen schrittweise den Erfordernissen an.
Durch die Tätigkeiten als Uniformierter bedingt und auch wegen der Örtlichkeiten wo ich in Erscheinung trat, war die Gefahr des Wiedererkennens durch Zielpersonen zu groß. Auf meine Anfrage wegen der Versetzung erhielt ich die Auskunft, daß die Dienstzuteilung schon im Laufen ist und bis zu deren endgültiger Vollziehung würde es halt wegen der Umstände etwas länger dauern, lautete die Information die ich seitens Kesslers und Kollers erhielt. Als sich diese dann weiter hinzog, mittlerweile häuften sich die Treffen mit unterschiedlichen Gruppierungen, forderte mich Koller auf, alle Möglichkeiten wie Pflegeurlaub, Krankenstand und anteiligen Urlaub zu konsumieren und mich auf der Dienststelle nicht mehr blicken zu lassen. (Mir selbst ist der genaue Zeitpunkt nicht in Erinnerung, er läßt sich jedoch an Hand des Personalaktes exakt feststellen.) Da spielte das Glück auch ein wenig mit, da ich Jahre zuvor ambulante Kuraufenthalte hatte und - na ja, auch Schulterschmerzen konnten sich rasch wieder einstellen. So gewann ich alleine durch eine ambulante Kur ein Zeitfenster von etwa 3 Wochen.
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